Ch01 – Wieder einzuschlafen ist wunderbar, es sei denn, man wird mittendrin geweckt

Diese Hexen, sie sagten, mein Haus würde über erstaunliche magische Kraft verfügen oder so……dabei ist es ein ganz normales Haus.

 

Ich ging um mein Haus herum und konnte nichts ungewöhnliches daran erkennen. Es ist dasselbe 50-jährige, liebenswerte alte Haus. Meine Möbel und Haushaltsgegenstände sind alle so, wie sie sein sollten, anscheinend sind sie allesamt mit meinem Haus in die andere Welt gekommen.

 

Auf jeden Fall war es nicht zu ändern, dass ich in diese andere Welt gekommen war. Ich muss einen Weg finden, mir hier ein Leben aufzubauen und zu leben.

 

Als erstes brauche ich Nahrung, Kleidung und einen Platz zum leben, aber………..

 

Ein Bett habe ich gleich hier.

Sachen zum Anziehen bewahre ich in meiner Kommode auf.

Das Essen…… Ich weiß nicht, was sich in meinem Kühlschrank befindet, aber ich habe haltbare Lebensmittel, Konserven und Rohreis für ein paar Monate.

 

-Hm? Überraschenderweise habe ich keine Probleme damit, es mir eine Weile gutgehen zu lassen.

 

Ich kann mit dem Zeug, das ich habe länger überleben, als ich dachte. E wird ungefähr 60 Tage reichen. So habe ich etwa 60 Tage, bevor ich hinausgehen und in dieser Welt etwas zu Essen finden muss.

 

*Gähn*………..Jetzt, wo ich beruhigt bin, bin ich schläfrig.

 

Ich kann nicht klar denken. Bin ich immer noch ein bisschen betrunken?

 

Ich kann an morgen denken, wenn morgen kommt.

Fürs Erste gehe ich wieder in meinem Schlafzimmer schlafen.

 

Gute Nacht~

 

Dann bin ich, in meinen Futon eingewickelt, gerade am Einschlafen, als–

 

Laaaaaaauuuuuuuuuft!!

 

Auf der anderen Seite des Fensters sehe ich mehrere Hexen mit Zauberstäben, die laut schreien, während sie herüber rennen.

Nein, sie werden, besser gesagt, verfolgt.

 

GUOOOOOOOOOOOOO!!!

 

Hinter den Mädchen ist ein Drache.

Er kroch und versuchte durch den Wald zu springen und manchmal spuckte er Feuer auf die Hexen am Boden.

 

Wer hätte gedacht, das wir bei unserer Flucht vorhin direkt in das Nest eines Feuerdrachen gelaufen waren?… … aber mit der verbleibenden Magie der anderen sollten sie bestens in der Lage sein zu entkommen.

Hexenprinzessin! Wir werden ihn hier aufhalten! Bitte lauft!

Wohin sollte ich laufen? Hinter uns liegt das magische Monster und vor uns der Drache. Und ich habe keine Magie mehr übrig. –So kann ich nirgendwohin entkommen. Außerdem bin ich nur eine der Prinzessinnen des Landes. Ich kann die Menschen in meinem Land nicht mehr im Stich lassen. Da die Dinge so liegen, würde ich lieber einen edlen Tod sterben, bei dem ich diesem Monster und dem Drachen entgegenstelle!

Prinzessin…

 

Was für eine männliche Aussage, und ich hörte ein *DokkanDokkan*-Geräusch.

「……………..

 

Ich lag in meinem Futon.

Und doch ertönten Geräusche wie von einer Baustelle vor meinem Fenster.

 

Ugh…….Feueratem!!! Er ist dabei, meine magischen Abwehrkräfte zu überwältigen!

Prinzessin! Prinzessin~~~~~~!!

 

Nein, es ist sogar noch schlimmer als eine Baustelle.

 

*Bang*Bang*, wie der Klang von explodierenden Bomben oder so.

Die Schwingungen sind auch sehr stark, und außerdem,

 

Ugh, ich kann nicht ausweichen i-…………

Pr-PRINZEEEEEEEEEEEESSSSSSSSIIIIINNNNNN!!!!!!

 

Ich kann den Klang dieser Stimmen nicht ertragen.

 

………das war’s.

 

*Snap*, mein schlafloser Kopf fühlte sich an, als stünde er in Flammen.

Diese Kerle bereiteten einem wirklich nichts als Ärger. Ich öffne mein Fenster und lehne mich raus.

 

SCHNAUZE! ICH VERSUCHE ZU SCHLAFEN!!

 

Ich brüllte ein zweites Mal.

Diesmal mit noch mehr Nachdruck.

「……..!?」

「Gaaaaa…….!」

 

In diesem Moment fegte ein noch heftigerer und mächtigerer Winstoß und magischer Strudel über sie hinweg.

 

「—–!!」

 

Da ist der Drache, der gerade Feuer speite und die Hexen, die ihm gegenüberstehen.

Mein Ruf sammelte sich und flog direkt auf sie zu und ließ sie fliegen.

 

「Go…………………………………………………………………………………………………?」

 

Auf den großen Körper des Drachen schienen die Auswirkungen besonders groß zu sein.

 

「……uuuu…….」

 

Sein großer Körper schien in den Boden gerammt zu sein und danach bewegte er sich nicht mehr.

 

「…….Endlich.」

 

Ich habe sie heute Morgen schon zwei- oder dreimal angeschrien, damit sie Ruhe gaben.

Mein Kopf schmerzt…. Ich bin müde.

 

「*Gääääääähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhnnnnn*」

 

Dennoch waren die Hexen vor Angst am Boden festgefroren.

 

「Ernsthaft……….macht hinne und verschwindet. Ich will schlafen gehen. 」

 

Ich spuckte meine Worte aus und langsam standen die Hexen auf.

Dann taumelten sie davon, aber,

 

「Hey warte, du, diese Prinzessin.」

「Hiyaaaaa!?」

 

Die Hexenprinzessin, die ich gerufen hatte, begann unkontrolliert zu zittern und fror fest.

 

「………ich habe dich doch nur gebeten zu warten?」

 

Trotzdem, befand sich unter der Prinzessin eine dampfende Pfütze.

 

Diese Hexen taten das wohl öfter.

Die Außenseite meines Hauses ist kein Ort zum Urinieren.

 

「…….wa-was wollt Ihr wohl, frage ich mich………Bitte lasst meine Leute leben, wenn ihr schon mein Leben wollt…….」

「Ich will nicht dein Leben oder so, du brauchst keine Angst zu haben. Wie dem auch sei, du könntest das große Ding entfernen. Wenn du es hier lässt, ist es im Weg.」

 

So sage ich, und die Hexenprinzessin schaut mich verwundert an.

 

「I-Ihr meint den Feuerdrachen? Den Feuerdrache, der von zehn erfahrenen Abenteurern umzingelt werden muss und selbst dann vielleicht noch nicht besiegt werden kann?」

「Ja, und?」

「Die Schuppen sind von großem Wert, das Herz ist ein magischer Katalysator und teurer als jedes Juwel. Wollt Ihr damit sagen, dass Ihr uns diesen Schatz, den Feuerdrachen, gebt?!」

「Selbst wenn, nehmt ihn gefälligst mit.」

 

Ihn euch zu überlassen oder wie man es auch nennen mag, wenn ich so eine riesigen Teil vor meinem Haus liegen lassen würde, wäre es lästig.

Erst recht, da tot ist. Das machte ihn zu einem riesen Haufen Kompost.

 

「Ich weiß nicht, was ihr denkt, aber ich brauche dieses Ding nicht. Also schafft es weg. Und komm für eine Weile nicht zurück. Ich werde mir etwas Zeit nehmen und schlafen. Verstanden? 」

「I….Ich verstehe…..」

 

Daraufhin bereitete die Hexenprinzessin ihren Zauberstab vor und berührte den Drachen damit. Darauf wurde der Drache hochgehoben.

Es sieht so aus, als gäbe es auch so etwas wie Magie in dieser Welt.

 

「M-Mein Name lautet Dianeia Prussia Medisun. Ich bin die zweite kaiserliche Prinzessin des preußischen Landes. Ich werde diese Schuld gewiss begleichen. I-Ich wäre hocherfreut, wenn Ihr Euch an meinen Namen erinnern würdet.」

 

Die Hexenprinzessin schien ihre Worte sorgfältig auszuwählen, während sie mit mir sprach.

Ich verstehe nicht, wovor sie solche Angst hat, aber,

 

「Beeil dich und zieh Leine.」

「V-Verstanden …. Ich werde die Gunst, die Ihr mir erwiesen habt, gewiss erwiedern! Ich werde mich es Euch nicht vergessen!」

Und damit liefen die Hexenprinzessin und ihre Untergebenen davon, nachdem sie jene Zeilen geschrien hatten, die nach einem drittklassigen Bösewicht klangen, und ich kehrte in mein Bett zurück.

 

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