Ch03 – Grinsen

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Als India Tara aufwachte, fand sie sich in einem dunklen Zimmer wieder. Ihr Körper schmerzte. Ein unangenehmer Geruch drang ihr in die Nase, sodass sie sich übergeben musste.

„Verdammt… was ist passiert? Ich kann mich an nichts mehr erinnern…“ Sie hielt sich an den Kopf und versuchte aufzustehen, doch ihre Beine waren zu schwach.

„Mist! Ich bin doch mit dieser unheimlichen Frau mitgegangen! Was… was hat sie mit mir gemacht? Wie konnte ich überhaupt mit ihr mitgehen?“ Sie zuckte zusammen, als sie darüber nachdachte, was mit ihr geschehen war, während sie bewusstlos war. Sie schüttelte den Kopf und versuchte so, die Bilder aus ihren Gedanken zu vertreiben. Wie konnte sie überhaupt so blöd sein?

Sie berührte ihren Hals. Irgendwie durchfuhr sie ein kalter Schauer.

„Ich muss hier weg! Und zwar sofort!“ Als sie aufstehen wollte um eine Tür nach draußen zu finden, wurde sie ruckartig nach hinten gezogen.

Völlig überrascht landete sie auf einem Körper. Sie erschrak und schrie auf, doch jemand legte eine Hand sanft auf ihren Mund.

„Hör auf zu schreien! Es ist doch alles in Ordnung!“, sagte eine milde Stimme. Diese Stimme gehört Haki, die India Tara noch fest im Arm hielt. India Tara lief automatisch rot an, doch zum Glück konnte Haki das nicht sehen. Als sich India Tara beruhigt hatte, ließ Haki ihre Hand vom Mund gleiten und beide saßen eine Weile schweigend eng aneinander geschmiegt.

„Ähm… jetzt könntest du mich wieder loslassen, Haki“, sagte sie leise. Doch diese legte ihren Kopf auf India Taras Schultern und murmelte etwas, das sie aber nicht verstehen konnte. Andererseits gefiel India Tara es, dass sie so nah bei ihr war. Völlig unerwartet legte Haki ihre Lippen auf ihren Hals und küsste sie am Hals entlang. Sie erschrak, doch aus irgendeinem Grund konnte sie sich nicht wehren. Es fühlte sich einfach zu schön an.

„Wer ist hier eine unheimliche Frau?“, sagte Haki grinsend und biss ihr sanft in den Hals. Sie drückte India Tara langsam nach unten und legte sich auf sie. Der Schmerz durchzog ihren ganzen Körper, doch sie wehrte sich nicht.

„Haki… Haki ist ein Vampir… Das war meine Aufgabe… Ich sollte sie mit Blut versorgen…“, dachte sie, bevor ihr wieder schwarz vor Augen wurde.

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