Ch00 – Prolog

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Blauer Himmel, keine einzige Wolke zu sehen.
Wir haben aktuell Frühling und es ist nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt.
So gesehen ist es ein perfekter Frühlingstag.
Ein wahrlich perfekter Tag zum Gestehen seiner Liebe, oder?
Mein Name ist Ludwig,
meine Freunde nennen mich Ludi, ich bin 17 Jahre alt und geh auf die Realschule.
Ich habe vorhin meiner großen Liebe Sarah aus meiner Klasse eine Nachricht geschickt.

„Ich warte unter dem Baum auf dem Berg.“

Natürlich weiß jeder aus der Ortschaft von dem Baum,
denn man nennt ihn auch Liebesbaum.
Es haben anscheinend schon sehr viele hier ihre Liebe gestanden.
Über die Zeit entstand das Gerücht, dass wenn man dort seine Liebe gesteht,
die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass diese erwidert wird …
nur bei mir soll es einfach nicht klappen.
Ich dachte erst, dass Sarah kommt, dabei kamen aber ein paar Jungs aus meinem Jahrgang,
eine Gruppe von Schülern, die mich als Primärziel haben.
Ich weiß auch genau warum.
Immerhin ist Sarah das schönste und beliebteste Mädchen in unserem Jahrgang.
Und ich, ein eher unbeliebter und ruhiger Schüler, wage ein Geständnis.
Aber das ist wohl nicht der Grund, warum die mich als Ziel haben.
Es liegt doch nur an meinem Namen, oder?
Wieviele Leute kennst du mit dem Namen Ludwig?
Damit meine ich aber keine Personen aus Geschichtsbüchern.
Ich kenne niemanden mit dem gleichen Namen wie ich.
Noch dazu klingt er lächerlich, würden andere sagen, aber ich mag ihn.
Immerhin ist es mein Name.
Aber zurück zur Situation.

「Ludwig, du hast echt nerven, dich an Sarah ranzumachen.」 {David}

「Aber echt so, denkst du wirklich sie mag so jemanden wie dich, HUH!?」 {Stefan}

「Hiiiii~」 {Ludwig}

Angst, natürlich habe ich Angst.
Immerhin sind die jetzt sogar wütend.
Normalerweise sind die beim Ärgern nicht wütend,
aber jetzt ist das anders.

「Hum, Ludwig benötigt dringend ein paar Fäuste im Gesicht.」 {Schüler A}

Es war mir bereits bewusst.
Sie wollten nicht, dass ich Sarah hier treffe.

「Sarah wird nicht kommen, verstehst du?」 {Schüler B}

「Als ob sie wegen dir hierher kommen würde, hahaha!」 {Schüler C}

Einer nach dem anderen schreit mich an,
alle mit derselben Meinung, ich gehöre in die Tonne, in den Müll.
Ich bin nicht der Richtige für Sarah,
ich bin sogar noch weniger,
ich bin für niemanden der Richtige.
Ich bin Abschaum.
Das höre ich jeden Tag von denen.

Nach einer gewissen Zeit …
und Tritten in den Bauch haben sich manche langsam davon gemacht, weil es ihnen reicht.
Bis auf 2 sind dann alle gegangen.
Diese 2 waren natürlich David und Stefan.
Die Schlimmsten von allen sind geblieben.
Als ob ihnen das gereicht hat.
Als die beiden ebenfalls genug hatten und auch gehen wollten,
kam aber die Person, um die es die ganze Zeit ging.
Sarah kam.
Sarah kam wirklich.
Sarah kam wirklich.
Sarah kam wirklich, wirklich jetzt.
Ich kann es nicht glauben.
Immerhin rede ich nicht wirklich mit ihr.
Liegt wohl an der Tatsache, dass ich allgemein mit wenigen Personen viel interagiere.
Aber es gibt eine Ausnahme, und zwar mein bester und einzig wahrer Freund, Paul.

Hä?
Seh ich richtig?
Sarah und … Paul kamen?
Warte.
Warum sind beide zusammen hergekommen?

「Ludwig, ist alles in Ordnung?」 {Sarah}

「Hey, David, Stefan, hört sofort auf Ludi zu ärgern.」 {Paul}

Ich verstehe es nicht, warum sind die beiden zusammen hier?
Ich habe nur Sarah hierher gebeten.
Vielleicht waren die beiden zusammen, als die Nachricht ankam.
Paul ist mir ein wichtiger Freund und ich ihm wohl auch.
Wenn S-Sarah a-auf Paul s-steht, dann würde Paul wollen,
dass sie mich dennoch trifft.
Es fordert nämlich viel Mut, seine Liebe zugestehen.
A-Aber …
S-Steht S-Sarah wirklich auf Paul?
WIRKLICH!?
N-Nein, das kann nicht sein, das wäre mir doch aufgefallen.
O-Oder?

「Tch, Paul also, … wir wollten sowieso gerade aufhören, stimmt’s David?」 {Stefan}

Paul ist immerhin der stärkste und beliebteste Junge im Jahrgang.
Deswegen hat Stefan logischerweise Angst.
Auch wenn David bei ihm ist.
Aber …
Sarah ist dabei, die würde das sehen.
Damit wären die beiden bei ihr unten durch.
Und das wollen Stefan und David natürlich nicht.

「Mmm ja.」 {David}

Als David und Stefan aber gehen wollten,
bevor die beiden sogar nur ein Schritt machen konnten,
erschien plötzlich ein Kreis auf dem Boden und ein sehr helles Licht.
Ich dachte, ich würde durch das plötzliche Licht erblinden, aber …

Es tat nicht weh.


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